PRIMA - PilzResistenz in Mais durch Kombination genetischer und molekularer Ressourcen mittels Präzisionszüchtung
Förderung | Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft |
Laufzeit | 2017-2020 |
Forschungspartner | Georg-August-Universität Göttingen, Universität Hamburg |
Industriepartner | KWS SAAT AG |
Bearbeitet durch | AG Roggen: A. Galiano Carneiro Boeven / T. Miedaner |
Ziel dieses Projektes ist die Verbesserung der Resistenz von Mais gegenüber Kolbenfäulen, verursacht durch Fusarium spp., und Turcicum-Blattdürre, verursacht durch Setosphaeria turcica, im gemäßigten Klima. Beide Krankheiten sind die wichtigsten pilzlichen Krankheiten im Maisanbau in Deutschland und kommen auch in den Subtropen und Tropen vor. Methoden der Phytopathologie und der molekularen Züchtung werden in einem interdisziplinären Projekt kombiniert, um die Resistenzzüchtung bei Mais zu beschleunigen. Ein zentrales Ziel des Projektes ist dabei, neue Methoden für die gezielte Nutzung tropischer genetischer Ressourcen zu entwickeln und für die Züchtung in Deutschland bereitzustellen (Introgression). Dazu werden resistente tropische Maislinien mit angepassten heimischen Linien gekreuzt und in den Nachkommenschaften mittels Markeranalysen neue Resistenzgene identifiziert sowie über ein Rekurrentes Selektionsprogramm verschiedene Strategien der Introgression verglichen. Ein weiteres Projektziel ist die biotechnologische Entwicklung und Anwendung einer neuartigen Pilzresistenzquelle für Mais mittels Methoden der Präzisionszüchtung, der sogenannten Genomeditierung |